Die größten Fehler beim Handeln mit Binären Optionen

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Der Handel mit Binären Optionen ist nicht ohne Grund so beliebt, denn schließlich ist dieser leicht zu verstehen und kann in relativ kurzer Zeit erlernt werden. Trotzdem gibt es aber Stolperfallen, die es gilt zu übergehen. Wir verraten jetzt, worauf gerade Anfänger besonders achten müssen, und welche Probleme am besten vermieden werden können.

Inhaltsverzeichnis:

Falsche Brokerauswahl

Seit einigen Jahren steigt die Anzahl der neuen Binärbroker ungebrochen weiter. Viele von ihnen verschwinden aber genauso schnell wieder, wie sie aufgetaucht sind. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein, meist handelt es sich aber dann um eher unseriöse Anbieter. Andere Broker gibt es hingegen schon seit vielen Jahren, die sich in der Branche auch schon einen Namen machen konnten.

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Brokers stellt die Regulierung dar. Da die Binärbroker bzw. die dahinterstehenden Unternehmen überwiegend ihren Sitz auf Zypern haben, fallen sie unter die Zuständigkeit der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC). Seriöse Broker geben die entsprechende Lizenznummer auf ihrer Webseite an. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann diese auch auf der CySEC-Webseite kontrolliert werden.

Zwar kann auch eine CySEC-Lizensierung keinen hundertprozentigen Schutz bieten, doch aufgrund der einzuhaltenden Mindeststandards werden die schwarzen Schafe in der Branche schnell erkannt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Broker, die über keine Lizensierung verfügen, aber trotzdem seriös arbeiten. So hat beispielsweise der Anbieter ZoomTrader seinen Sitz auf den Seychellen, bei dem nicht das EU-Recht angewendet werden kann. Jedoch genießt der Broker einen guten Ruf und gilt als seriös, fair und sicher.

Es gibt aber noch weitere Kriterien bei der Auswahl eines Brokers, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Hier sollte auf die folgenden Punkte geachtet werden:

  • transparente und sofort ersichtliche Allgemeine Geschäftsbedingungen (idealerweise in Deutsch)
  • Risikohinweis auf der Webseite
  • Neukundenbonus und Bonusbedingungen
  • Mindesteinzahlung
  • Mindesthandelssumme pro Trade
  • handelbare Assets (Basiswerte)
  • Handelsarten
  • Verlustabsicherung (ja/nein)
  • Hilfstools (z. B. Charts)
  • kostenloses Demokonto (ja/nein)
  • kostenlose Lernmaterialien, Webinare, Video-Kurse etc.
  • Erreichbarkeit des Kundendienstes

Für Binäre Optionen empfehlen wir folgende Broker:

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Nicht gelesene Bonusbedingungen

So ein Bonus ist was Feines, denken sich die meisten. Ohne viel Aufwand kann der eingezahlte Betrag erhöht oder sogar verdoppelt werden. Es handelt sich hierbei aber nicht um geschenktes Geld. Dass das Bonusgeld nicht einfach vom Brokerkonto abgehoben werden kann, ist den meisten Tradern klar. Doch darüber, welche Bedingungen an solch einen Bonus geknüpft sind, informieren sich nur die wenigsten, was in einer bösen Überraschung enden kann.

Grundsätzlich muss ein bestimmter Handelsumsatz erreicht sein, wenn man sich einen Bonus auszahlen möchte. In der Regel beträgt dieser Handelsumsatz ein Mehrfaches des Bonusbetrages. Für gewöhnlich liegen hier die Quoten zwischen 10 und 50.

Beispielszenario:

  • Es werden 500 Euro eingezahlt. Hierauf wird ein Bonus von 10 Prozent, also 50 Euro, gewährt. Der Broker verlangt die 30-fache Umsetzung des Bonusbetrages. Bevor also der Bonus oder auch der Einsatz von 500 Euro ausgezahlt werden kann, müssen 1.500 Euro umgesetzt werden.

Einige Broker sehen für eine Geldabhebung vor der Erfüllung der Bedingungen sogar hohe Strafen vor. Werden zum Beispiel aus den 550 Euro des vorherigen Beispielszenarios 750 Euro, können diese noch nicht ausgezahlt werden, da ja die Bonusbedingungen noch nicht erfüllt sind. Beantragt man trotzdem eine Auszahlung, so gehen manche Broker hin und ziehen den Bonusbetrag wie auch die 200 Euro Gewinn ab, sodass nur noch 500 Euro übrig bleiben.

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Bevor also ein Bonus in Anspruch genommen wird, sollten sich die Bonusbedingungen gründlich durchgelesen werden. Diese finden sich meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Webseite des Brokers. Alternativ kann hierzu auch Kontakt mit dem Kundenservice aufgenommen werden.

Hohe Einsätze

Wer sich auf hochspekulative Finanzinstrumente einlässt, der muss sich stets bewusst machen, dass er sein ganzes Kapital verlieren kann. Die Chancen und Risiken im Handel mit Binären Optionen müssen jedem klar sein. Aus diesem Grund sollte mit dem Geld verantwortungsbewusst umgegangen werden. Gerade Einsteiger vernachlässigen das Risiko- und Moneymanagement, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu hohen Verlusten führt. Damit das nicht passiert, sollten sich Trader an den folgenden Regeln orientieren:

  • Tradingkapital: Das Tradingkapital ist der Betrag, den ein Trader verlieren kann, ohne dass dies Auswirkungen auf seine persönlichen Lebensbereiche hat.
  • Verteilung: Das gesamte Tradingkapital sollte niemals in einen einzigen Trade investiert werden. Experten raten hier die Verteilung auf viele einzelne Trades auf unterschiedliche Basiswerte mit wiederum unterschiedlichen Laufzeiten.
  • Trades: Pro Trade sollten maximal 2,5 Prozent vom Tradingkapital eingesetzt werden. Anfänger sollten zunächst mit 1 Prozent des Tradingskapitals pro Trade beginnen, denn wenn es zu Verlusten kommt, steht noch ausreichend Geld zur Verfügung.

Falsche Handelsstrategie

Eine falsche Handelsstrategie beim Binäroptionshandel anzuwenden, ist genauso fatal als gar keine Strategie zu nutzen. Der Handel würde nämlich so zum reinen Glücksspiel mit einer 50 zu 50 Chance. Es ist also erforderlich, sich zumindest mit den wichtigsten Handelsstrategien auseinanderzusetzen und diese auch konsequent anzuwenden.

  • Trendfolgestrategie: Diese Strategie ist ganz besonders gut für Anfänger geeignet und basiert auf der Börsenweisheit, dass der Trend stets dein Freund („the trend is your friend“) ist. Demnach ist es besser, einem Trend zu folgen, als sich gegen ihn zu stellen. Es wird nämlich davon ausgegangen, dass sich ein bereits bestehender Trend auch zukünftig weiter fortsetzen und nicht umschlagen wird. Zunächst muss also ein Trend ausgemacht werden, der sich idealerweise erst gerade gebildet hat. In einem Chart sind Aufwärts- und Abwärtsbewegungen gut zu erkennen, vor allem mithilfe von unterschiedlichen Chartanalysetools, womit ein guter Einstiegszeitpunkt gefunden werden kann.
  • Volatilitätsstrategie: Nicht immer können klare Trends erkannt werden und manchmal gibt es am Aktien-, Rohstoff- oder Währungsmarkt schlichtweg keine eindeutigen Trends, weil die Kurse stark schwanken. Genau hier setzt dann die Volatilitätsstrategie an, denn hiermit wird von diesen Kursschwankungen profitiert. Dabei ist es völlig egal, in welche Richtung der Kurs ausschlägt. Jedoch muss auch hier der richtige Einstiegszeitpunkt gefunden werden bzw. muss „erahnt“ werden, wann eine größere Kursbewegung stattfindet. Das geschieht zum Beispiel am Aktienmarkt, wenn ein Unternehmen seine Bilanzzahlen veröffentlicht.

Zu viele Emotionen

Einsteiger, aber auch viele Fortgeschrittene oder sogar Profis, unterschätzen manchmal den Einfluss der Psyche auf das Trading. Je kürzer die Laufzeit einer Option gewählt wird und je höher der Einsatz ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Risiko nicht mehr rational eingeschätzt werden kann. Der Verlust ist vorprogrammiert. Ebenso neigen viele dazu, Verluste durch viele neue Trades ausgleichen zu wollen, was wiederum in eine Abwärtsspirale führt. All das sind normale menschliche Reaktionen, vor denen sich ein Trader aber schützen muss, um langfristig mit dem Binäroptionshandel erfolgreich zu sein.

Grundsätzlich sollte man sich nur an das Trading wagen, wenn man sich ausgeruht und ausgeglichen fühlt. Zudem ist ausreichend Zeit einzuplanen. Sollte es zu Verlusten kommen, ist es besser, eine Pause einzulegen. Das Gleiche gilt aber auch für große Gewinne, die erzielt werden und sich die Glückshormone im Körper ausbreiten. Das Einschätzungs- und Entscheidungsvermögen wird hierdurch getrübt, weshalb ebenfalls eine Pause angezeigt ist.

In diesen Pausenzeiten empfiehlt es sich, die verlust- oder gewinnbringenden Trades einmal näher anzusehen und zu analysieren, weil hierdurch gedanklich mit dem Verlust oder dem Gewinn abgeschlossen werden kann.

Bild: Pixabay

Ein Artikel von IID.de

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