GeldAuch heute noch ist die langfristige Investition und der Gewinn ein wichtiges GeschĂ€ft fĂŒr viele Menschen und jeden Monat zieht es eine Vielzahl an Neueinsteigern in diesen Markt. Sei es aus Spaß, aus Versuchung oder um fĂŒr die Zukunft vorzusorgen. Wer langfristig investieren möchte, kommt am WertpapiergeschĂ€ft in der Regel nicht vorbei. Ein Aktiendepot ist der SchlĂŒssel zu diesem GeschĂ€ft und der Weg auf den Wertpapiermarkt.

Unsere Aktiendepot Erfahrungen:

Im Folgenden soll auf einige wichtige Punkte eingegangen werden, die sowohl Neueinsteigern als auch Profis bei der Entscheidung und einem einfachen Start helfen sollen.

FĂŒr wen eignet sich ein Aktiendepot?

Ein Aktiendepot ist fĂŒr den langfristigen Aufbau von Vermögen bestens geeignet. Der Wertpapiermarkt ist zwar grundsĂ€tzlich risikoreicher als Alternativen, wie zum Beispiel das Festgeldkonto, jedoch sind die Renditen deutlich höher. Jeder Anleger, der das Risiko nicht scheut und langfristig investieren möchte, kann mit einem Aktiendepot nicht viel falsch machen. Wichtig zu wissen ist, dass diese Anlage nur fĂŒr die langfristige Investition geeignet ist.

Möchte man im kommenden Jahr ein Auto oder ein Haus kaufen, dann ist das Geld besser auf einem Festgeldkonto angelegt, auch wenn der Zinssatz vielleicht gering ist.

Welche Möglichkeiten fĂŒr ein Aktiendepot gibt es?

sinnvollEin Aktiendepot kann entweder in klassischer Art und Weise direkt bei einem Broker, oder online gefĂŒhrt werden. Ein Onlinedepot ist oft gĂŒnstiger und ermöglicht dem Anleger zu jeder Zeit und direkt online mit Aktien zu handeln. Kauf und Verkauf sowie alle Informationen sind direkt ĂŒber das Internet verfĂŒgbar.

Bei einem klassischen Depot hingegen muss der Anleger den Broker direkt aufsuchen, um eine Transaktion zu erledigen, oder er kann diese telefonisch in die Wege leiten. Dieser Weg ist oft komplizierter und die GebĂŒhren sind wegen des höheren Aufwands meistens teurer.

Wie funktioniert ein Aktiendepot?

Die Funktionsweise eines Online-Aktiendepots unterscheidet sich nur geringfĂŒgig vom Online Banking, welches man vom heimischen Bankkonto oder dem GeschĂ€ftskonto bereits kennt. Einmal eingerichtet, muss man sich ĂŒber das Internet in dem Konto anmelden und kann dann dort Wertpapiere kaufen, verkaufen und deren Entwicklung beobachten. Der Kauf und Verkauf der Papiere ist in der Regel zu jederzeit möglich.

Eventuelles Guthaben aus VerkĂ€ufen und Dividenden bleibt im Depot und kann fĂŒr weitere Zahlungen und KĂ€ufe genutzt werden. NatĂŒrlich ist auch eine Auszahlung auf das Bankkonto möglich. Besitzt man ein Aktiendepot und ein Girokonto bei derselben Bank, so arbeitet das Depot meistens mit dem Girokonto, sodass Zahlungen und Auszahlungen direkt auf das Girokonto gehen. NatĂŒrlich gibt es auch die Möglichkeit, ein Depot klassisch zu fĂŒhren. In diesem Fall werden die Transaktionen direkt bei dem Broker oder per Telefon durchgefĂŒhrt.

AnfĂ€ngertipps fĂŒr den Aktienkauf

kontoeröffnungDie hĂ€ufigste Frage die sich viele Neuanleger stellen, ist die nach den richtigen Aktien. Der Markt ist groß, wie auch die Auswahl. Welche Aktien soll man also kaufen? Welcher besser nicht? Worauf muss man achten? Generell gilt hier, wer auf der sicheren Seite seien möchte, der entscheidet sich fĂŒr börsengehandelte Fonds (ETFs) und setzt auf die Entwicklung eines Indexes.

Mit diesem System sind die Gewinnmöglichkeiten zwar beschrĂ€nkt und an den Gewinn des Indexes gebunden, aber das gleiche gilt auch fĂŒr den Verlust, der sich so ebenfalls in Grenzen hĂ€lt. Damit ist die Investition in ETFs zwar nicht besonders lukrativ aber gibt vor allem AnfĂ€ngern eine gewisse Sicherheit. Hier ein ausfĂŒhrlicher Artikel: Aktien Order – Definitionen & ErklĂ€rungen

Eine kompromissvolle Alternative

Eine Alternative, mit der man sein Geld bewusst steuern kann, ist die Investition in ein bestimmtes Unternehmen. Hier muss sich der Anleger Gedanken darĂŒber machen, welches Unternehmen er finanziell unterstĂŒtzen möchte. Die Entscheidung kann aus rein ethischen oder anderen GrĂŒnden erfolgen, sollte aber in der Regel in ein Unternehmen erfolgen, dass als besonders zukunftstrĂ€chtig erscheint. Auf diese Weise kann der Anleger – anders als zum Beispiel mit dem Guthaben eines Girokontos – genau bestimmen, was mit seinem Geld passiert.

Das Risiko ist hier vor allem dahingehend grĂ¶ĂŸer, da sich der Anleger hier schnell verspekulieren kann. Geht das Unternehmen pleite oder erfĂŒllen sich die zukunftstrĂ€chtigen Erwartungen nicht, dann ist oft Verlust die Folge. Insgesamt handelt es sich bei dieser Form der Investition jedoch um einen guten Kompromiss fĂŒr Anleger, die nicht zu spekulativ sein möchten, aber auch auf eine gewisse FlexibilitĂ€t auf Kosten von etwas Sicherheit zu verzichten bereit sind.

Wertpapierhandel fĂŒr Risikofreudige

7373Anleger, die Spaß am Handeln haben und auch das Risiko nicht scheuen, sind oftmals mit einem herkömmlichen Aktiendepot aufgrund der begrenzten Rendite und FlexibilitĂ€t nicht zufrieden. In diesem Fall empfiehlt es sich, in eine andere Richtung zu schauen. FOREX und CFD Systeme zum Beispiel ermöglichen dem Anleger teilweise deutlich höhere Renditen.

Das hat jedoch seinen Preis, denn das System kommt bereits von Hause aus mit einem deutlich höheren Risiko und eine gewisse Grundkenntnis des Wertpapiermarktes sollte ebenfalls vorhanden sein. Aus diesem Grund eignet sich das System nur bedingt fĂŒr komplette AnfĂ€nger ohne Erfahrung. Diese sollten sich zuerst mit den anderen beiden Systemen befassen und Erfahrungen auf dem Wertpapiermarkt sammeln.

Möchte man dennoch sofort auf dem lukrativen FOREX Markt einsteigen, so sollte man sich vorher ausfĂŒhrlich ĂŒber das System und seine funktionsweise informieren. Entsprechende Tutorials und Artikel findet man im Internet zur GenĂŒge.

Den richtigen Broker finden mit einem Aktiendepot Vergleich

Die Frage nach dem richtigen Broker lĂ€sst sich nicht so ohne weiteres beantworten, den jedes Aktiendepot und jeder Broker ist anders und auf andere BedĂŒrfnisse ausgelegt. WĂ€hrend ein Aktiendepot fĂŒr einen Anleger perfekt sein mag, ist es fĂŒr einen anderen unter UmstĂ€nden völlig ungeeignet. Doch was mach einen seriösen Broker aus und worauf sollte man achten? Generell gilt hier: Ein guter Broker ist vor allem gewissenhaft in der AufklĂ€rung.

Er berĂ€t den Anleger realistisch und ehrlich sowohl ĂŒber Gewinne als auch ĂŒber die Verluste. Es sollte jedem klar sein, dass das WertpapiergeschĂ€ft Risiken mit sich bringt und das Verluste durchaus realistisch sein können. Ein guter Broker weißt von vornherein darauf hin und gibt dem Anleger guten Rat. Er warnt vor risikoreichen Anlagen und spricht niemals von hundertprozentiger Sicherheit und sicheren GeschĂ€ften.

Ebenfalls wichtig sind bei der Brokerwahl transparente Preise. Ein einfaches System, das schnell zu ĂŒberschauen und verstĂ€ndlich erklĂ€rt ist, spricht fĂŒr sich und fĂŒr den Broker. Vorsicht ist geraten bei komplexen System mit versteckten kosten. DarĂŒber hinaus sollte man sich vorher selbst und bei dem Broker ĂŒber die Konditionen informieren. Ist zum Beispiel ein Aktiendepot kostenlos, dann sollte man sich darĂŒber klar sein, dass der Broker die Kosten anderweitig decken muss.

In den meisten FĂ€llen erfolgt dies durch eine TransaktionsgebĂŒhr oder andere Auslagen, die der Anleger zahlen muss. Das ist zwar oft kein Problem, jedoch sollte man sich als Anleger vorher solcher Kosten bewusst sein, um böse Überraschungen zu vermeiden. Ein weiterer Punkt, der unbedingt zu beachten ist, ist die Wahl eines Brokers, der sich in der EU, idealerweise in Deutschland befindet. So haben Sie den Broker nicht nur in Ihrer NĂ€he, sondern können im Zweifel auch aus Deutschland gerichtlich gegen diesen vorgehen. Außerdem haben Sie so die Gewissheit, dass der Broker den EU Richtlinien unterliegt. Ihre Anlagen sind so zusĂ€tzlich auch rechtlich geschĂŒtzt.

Verschiedene Aktiendepotarten – Welches ist das Richtige?

74Es gibt grundsĂ€tzlich kein perfektes Aktiendepot fĂŒr alle. Generell gilt: Vergleichen und schauen, was zu einem passt. Ein Aktiendepot Vergleich lohnt sich immer. Ein Anleger mit begrenztem Kapital, der nur wenige Transaktionen plant, mag sich vielleicht fĂŒr ein kostenloses Depot entscheiden und mit der TransaktionsgebĂŒhrt kein Problem haben, wĂ€hrend sich ein anderer Anleger mit Kapital, der viele Transaktionen plant, vielleicht fĂŒr einen Broker entscheidet, der monatliche GebĂŒhren erhebt aber Transaktionen kostenlos ausfĂŒhrt.

Die Auswahl an Brokern und verschiedenen Depots ist groß und nur ein sorgfĂ€ltiger Vergleich und die kompetente Beratung durch einen Broker hilft hier, um eine informierte Entscheidung zu treffen.

Kundenservice und Erreichbarkeit

Ein wichtiger Punkt bei der Depot- bzw. Brokerwahl ist der Kundenservice und die Erreichbarkeit. Zwar ist eine 24h Erreichbarkeit nur in den wenigsten FĂ€llen gegeben, jedoch sollte der Kundenservice zu den festgelegten BĂŒrozeiten auch tatsĂ€chlich erreichbar sein. Außerdem sollte die Beratung kostenlos sein, sofern die Transaktion oder das Produkt keine expliziten Kosten hat.

Viele Broker bietet Ihren Service unter kostenlosen Rufnummern oder mit 0180 Rufnummern an. WĂ€hrend beide Methoden durchaus OK sind, gibt es einige – vor allem kostenlose – Broker, die nur ĂŒber die kostenpflichtige und sehr teure Sonderrufnummer 0900 erreichbar sind. Von diesen Brokern ist allgemein abzuraten.

Gibt es ein kostenloses Aktiendepot?

855Eine fĂŒr viele Neuanleger wichtige Frage ist die Frage nach den Kosten und GebĂŒhren eines Aktiendepots. Auch hier gibt es verschiedene Varianten und Möglichkeiten, die sich an die verschiedenen Anleger und deren Bedarf richten. Generell wird zwischen drei verschiedenen GebĂŒhren unterschieden:

– Monatliche GebĂŒhr
– Transaktions- / OrdergebĂŒhr
– Prozentuale GebĂŒhr je nach Orderwert oder Volumen

Nicht alle Anbieter erheben jedoch alle GebĂŒhren. DarĂŒber hinaus gibt es fĂŒr viele Depots eine Mindest- und eine Obergrenze an GebĂŒhren. Die Mindestgrenze ist dabei der Betrag, der immer gezahlt werden muss, also auch bei sehr geringen Transaktionen, wĂ€hrend der Höchstwert das zahlbare Maximum darstellt. Generell ist fĂŒr den Neuanleger der Mindestwert immer ausschlaggebend. Ob und welche GebĂŒhren erhoben werden unterscheidet sich je nach Broker und sollte vorher in Erfahrung gebracht werden.

In den meisten FĂ€llen wird eine MonatsgebĂŒhr fĂ€llig. Einige Broker erheben zusĂ€tzlich eine TransaktionsgebĂŒhr. Eine prozentuale GebĂŒhrt pro Order und des Orderwertes wird in den meisten FĂ€llen nur von kostenlosen Depotanbietern erhoben. Hier kann es sogar sein, dass zusĂ€tzlich noch eine TransaktionsgebĂŒhr erhoben wird. Dies ist notwendig, um die Kosten fĂŒr das Gratisdepot, welche normalerweise ĂŒber die monatliche GebĂŒhr abgedeckt wĂŒrden, zu decken.

Sonderangebot und SchnÀppchen

Viele Broker bieten dem Neuanleger im ersten Jahr ein Depot zu besonders gĂŒnstigen Tarifen an. Auch wenn das zwar prinzipiell kein Problem ist, sollte man sich hier ausgiebig darĂŒber informieren, welche Kosten nach dem Ablauf des Jahres anfallen werden. Sind diese Kosten OK, dann spricht nichts gegen die Eröffnung. Anderenfalls sollte man sich ggf. fĂŒr einen anderen Anbieter entscheiden, oder aber man nimmt in Kauf, nach dem Ablauf des ersten Jahres den Broker zu wechseln.

Hilfe bei der Broker- und Depotwahl

Die Entscheidung nach dem richtigen Broker und natĂŒrlich auch nach dem Depot ist vor allem von den eigenen WĂŒnschen und BedĂŒrfnissen abhĂ€ngig. Eine gute Möglichkeit, um einen ersten Überblick ĂŒber die verschiedenen Broker und deren Depots zu erhalten, ist ein Onlinevergleich. Diesen finden man auf vielen Seiten im Internet völlig kostenlos. Auf Basis von einigen Informationen wie die Summe, die man bereit ist zu investieren, etc. erhĂ€lt man eine List von Brokern und deren Depots, die unter den genannten Konditionen besonders gĂŒnstig sind.

Nun muss man sich nur noch einige passende Kandidaten heraussuchen und diese dann genauer unter die Lupe nehmen. Eine andere Möglichkeit ist natĂŒrlich Freunde zu fragen, die bereits ein Aktiendepot besitzen, jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn wie gesagt: Was fĂŒr den einen genau richtig ist, ist nicht zwangslĂ€ufig das, was ein anderer sucht. Daher sollte immer unabhĂ€ngig verglichen werden. GeschĂ€fts- und Privatbanken sind als Broker in den meisten FĂ€llen teurer als die Counterparts online.

Dennoch kann es durchaus Vorteile haben, ein Depot bei einer GeschĂ€fts- oder Privatbank zu eröffnen, vor allem dann, wenn es sich bei dieser um die Hausbank handelt. In diesem Falle sollte man sich direkt vor Ort bei seinem Ansprechpartner ĂŒber Angebote, Kosten und Möglichkeiten informieren.

Aktiendepot Vergleich 2017
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